Polarkreis18 - The Colour of Snow (Single)
Verfasst am 19 02 2009 von screenz in CD-Kritiken

Polarkreis18

Polarkreis18 aus Dresden sind seid ihrem allergrößten Erfolg mit “Allein Allein” fest in den deutschen Radios etabliert. Doch jetzt gegen Ende des Winters scheinen die Elektrorocker nochmals einen draufzulegen mit der Singleauskopplung von “The Colour of Snow”. Während es draußen derzeit ziemlich rutschig und grau geworden ist und es so scheint, als wolle der Winter sich nochmals von seiner besten Seite zeigen, geht es im Video zum Track genauso düster ab. In Glaskästen eingeschlossen und unter kaltem Wasser ausgesetzt soll den Bandmitgliedern stellvertretend für die Schüler im Songtext eingeredet werden, dass die Farbe des Schnees schwarz sei. So unwahrscheinlich ist diese scheinbare Irrelehre garnicht, denn wie sieht denn der Schnee an stark befahrenen Straßen aus … ?

Um aber nochmals zur Single zurückzukommen: Wie bereits bei der ersten Single “Allein Allein” wird wieder mit einem sehr angenehmen Hintergrundchorus gearbeitet, der dieses Mal singende Kinder sind. Der Gesang von Frontmann Felix Räuber harmoniert wieder einmal mit den sehr melancholischen Klängen mit der Mischung aus Rock- undElektronikelementen. Im Wesentlichen ist der Sound im Gegensatz zu “Allein Allein” wieder sehr gleich, jedoch ist der komplette Song in englischer Sprache gesungen. Gerade im Winterendspurt nochmals eine echte Empfehlung, vorallem auch wegen den vielen Bonustracks wie “River Loves The Oceans” in der Pianoversion und einer Coverversion von “Mother Sky”. Wenn der Schnee weg ist dürfte auch die Lust nach der Musik von Polarkreis18 verschwunden sein - zumindest bis zum nächsten Winter - denn Polarkreis18 macht doch eher Musik für die düsterere Zeit im Jahr.

Von mir bekommt die Single jedenfalls 4,5 von 5 Sternen Rating: ★★★★☆



Last shadow puppets - The Age Of Understatement
Verfasst am 07 02 2009 von screenz in CD-Kritiken

Als “The Little Flames” Frontmann Miles Kane und “Artic Monkeys” Frontmann Alex Turner sich bei einer gemeinsamen Tour im Jahre 2005 kennenlernten, beschlossen sie, ein Nebenprojekt zu starten. Bei einer weiteren Tour im Jahr 2007 wurden dann erste Songs geschrieben, und das Ergebnis lässt sich durchaus sehen: “The Age Of Understatement” von den Last . Ein Werk ist entstanden, welches Elemente der Popmusik aus den 60er Jahren mit modernen Klängen verbindet, ein sanftes Arctic Monkeys. Der Stil ist durchaus vergleichbar mit Songs von den Arctic Monkeys wie etwa “505″. Gerade die Singles “My Mistakes Were Made For You” und “Standing Next to Me” kommen durch die Streicharrangements vom Londoner Metropolitan Orchestra sehr schön rüber und vermitteln Retrofeeling pur. Für Fans der Arctic Monkeys oder Popmusik vergangener Zeiten auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

Hörbeispiel: My Mistakes Were Made For You

Rating: ★★★★½



Moke im Shoreland
Verfasst am 07 02 2009 von screenz in CD-Kritiken

Dass aus Holland immer wieder Rockmusik rüberschwappt, daran sind wir langsam gewohnt. Dass die Qualität aber immer besser werden, das ist doch ein Grund zur Freude! Durch eine erfolgreiche Tour mit der britischen Britpop-Band Keane sind sie weltweit bekannt geworden und haben ihr Album Shoreland letztens erst rereleased. Am meisten lässt sich ihr Stil mit Bands wie Voicist, GEM und Saybia vergleichen. Die Rede ist von der Rockband “Moke” aus Amsterdam. Bereits 3 Singles aus dem Album Shoreland wurden veröffentlicht, darunter unter Anderem “Last Chance”, “Here Comes the Summer” und “Heart without a Home”. Die Tracks sind durchgehend durch starke Gitatrrenriffs gekennzeichnet und durch eine eingängige, aber dennoch nicht langweiligen Stimme des Frontmanns Felix Maginn.

“This Plan” hat nebenbei in der Toyota Werbung für den Toyota Yaris Verwendung gefunden.

Wer Nickelback und Starsailor mag, der wird auch bei Moke keinen Griff ins Leere machen, allerdings wirkt die Musik auch recht schnell öde. Deshalb immernoch gute 3 von 5 Sternen.

Hörbeispiel:

Last Chance | Moke bei LastFM

Rating: ★★★☆☆