MGMT - Oracular Spectacular
Verfasst am 13 12 2008 von screenz in CD-Kritiken

 MGMT (Wikipedia)

MGMT ist die Abkürzung für “Management” und ist weiter eine Elektropopband aus New York (USA) und besteht aus den Musikern Andrew VanWyngarden und Ben Goldwasser. Gegründet wurde die Band im Jahr 2002, wobei sie einfach nur an ihrer Universität in Connecticut mit elektrischer Musik experimentieren wollten. Ein von Fans gegründetes Studentenlabel sorgte dann für die allererste EP von MGMT im Jahre 2005. Heute, 2008, findet man ihre Singles und ihr Album in den Top 100 von Deutschland, Österreich, Großbritannien und den USA. Vorallem der Titel “Kids” wird in deutschen Radios auf und ab gespielt. Im folgenden möchte ich das Debütalbum “Oracular Spectacular” vorstellen, welches sich als echtes Meisterwerk entpuppt.

Wer sich das Album von MGMT zu Gemüte führen will, der wird schnell feststellen, dass es sich nicht um normale Popmusik handelt, sondern dass das ganze mit viel choralem Gesang und elektrischen Sounds gemischt ist. Synthesizer ohne Ende und jede Menge tolle Melodien. Das ist das, was MGMT ausmacht.

Im Song “Kids” dreht sich alles um Kinder, welche gern herumtollen, auf die man jedoch Acht geben muss. Ein ordentlicher Bass, Geräusche von schreienden Kindern, eine schöne Melodie und ein recht schneller Rhytmus unterstreichen genau dies.

Die allererste Single von MGMT war “Time to Pretend” und schoss das Duo direkt von Null in die Top 100 Deutschlands und Großbritanniens. Auch dem gesamten Album verpasst es als ersten Track einen recht guten Start durch fröhlich wirkende Synthiesounds. Und wie es in den Lyrics so schön heißt: “Let’s have some fun”.

Auch der Abschluss der Platte wurde in Form einer Single veröffentlicht, und zwar mit “Electric Feel”. Da geht es schon etwas ruhiger zu, allerdings fehlt auch hier nicht die musikalische Abwechslung, die sich durch das gesamte Album zieht.

Insgesamt bieten MGMT etwas völlig Neues in Sachen Pop und haben ein Album veröffentlicht, welches es wirklich in sich hat. Einfach mal reinhören kann nicht falsch sein, auch, wenn die elektrischen Sounds anfangs sehr gewöhnungsbedürftig sind. Von mir bekommt die Platte 4 von 5 Sternen und auf jeden Fall ein “Hörenswert”.

Rating: ★★★★☆

Reinhören (Youtube):

Kids

Time to pretend

Electric Feel



Coldplay mit neuem Stuff
Verfasst am 01 12 2008 von screenz in CD-Kritiken

 Coldplay

Coldplay haben schon wieder eine neue Platte rausgebracht??? Ist nicht erst letztens “Viva la Vida or Death and all his Friends” veröffentlicht worden? Das waren meine ersten Gedanken, als ich die Neuveröffentlichung “Prospect’s March” von Coldplay in den Napster Neuveröffentlichungen gesehen hatte. Und in der Tat: auf dem Album bekommen wir ganze 8 bisher unveröffentlichte neue Tracks von Coldplay serviert. Dabei handelt es sich jedoch stets um B-Sides. Die Platte beginnt mit einer längeren Version von “Life in Technicolor” mit dem Track “Life in Technicolor II”. Als nächstes folgt eine kurze Instrumentaleinlage mit “Postcards from far away”. Mit “Glass Of Water” und “Rainy Days” sind Coldplay 2 sehr schöne Rocksongs gelungen, im typischen sanften Coldplay Stil. “Prospect’s March” wiederum ist ein typischer, weicher Coldplay Song. Mit “Lost+” und “Lovers in Japan (Osaka Sun Remix)” befinden sich auf der Platte 2 neu gemixte Songs von Viva la Vida auf der Platte, bei Lost+ wagen Coldplay ein Duett mit HipHop-Größe Jay-Z.Einen gelungenen Abschluss findet Prospect’s March mit der wunderschönen Ballade “Now My Feet Won’t Touch The Ground”.

Erhältlich ist Prospect’s March in sämtlichen Onlinestores wie iTunes und Napster, sowie in jedem CD Shop. Für Coldplay Fans auf jeden Fall ein Muss, denn es sind wahre Perlen auf dem Album enthalten, die insgesamt sehr typisch für Coldplay sind und in gewohnter Coldplay Qualität.

Rating: ★★★★★