Seabear - Musik zum Schlummern
Verfasst am 05 10 2007 von screenz in CD-Kritiken

Wie dieses Cover verrät kann es sich bei Seabears Debütalbum “The ghost that carried us away” um nichts großes handeln. Denkste! Folgendes Szenario während der Album Aufnahme: Der Sänger mit Musikern von “Sigur Ros” und anderen versammelt um EIN Mikrofon, Aufnahme läuft! Daher ein etwas anderes Cover, denn das Budget war nicht hoch genug, um etwas richtig professionelles zu machen. Jetzt aber ist das Album vom Plattenlabel “Morrow Music” veröffentlicht worden und alle sind hochauf begeistert von diesem Prachtstück. Und das berechtigt, denn diese Platte ist echt eine richtig gute Abwechslung zum Einheits-Gedöhns der Charts. Geigen, ein Horn, wenige andere Bläser und eine wunderschöne, ruhige Stimme machen Musik wie im Traum! Sie springt einem nicht direkt ins Gesicht und ist trotzdem nicht langweilig. Durch die Art der Aufnahme entsteht ausserdem ein kleiner 80er Effekt, der alles noch mehr anhebt. Ein Song ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber das beeinflusst meine Wertung trotzdem nicht:

 

volle 5 von 5 Sternen!

 

Rating: ★★★★★

 

offizielle Website



Heiß, heiß, Hitze!
Verfasst am 05 10 2007 von screenz in CD-Kritiken

Hapiness Ltd.

“Heiß heiß Hitze” ist das, was Google als Übersetzung für Hot hot heat ausgibt. Bekannt dürfte die kanadische Band seit den Top-Songs “Good night good night” und “Elevator” sein, vorallem in der Indie-Szene. Denn genau das ist es, was Hot Hot Heat ausmacht, der eigene Stil. Man kann nicht genau zwischen Rock und Pop unterscheiden. Auch Metal-Spuren sind mit dabei.

Mit “Let me in” haben HHH jetzt ein neues Album mit dem Titel “Happiness Ltd.” auf den Markt gebracht. 11 brandneue Songs, im Gegensatz zum Voralbum “Elevator” sehr emotional, warten darauf gehört zu werden. Von fetzigen Songs wie “Let me in” bis zu wunderschönen Balladen (”So So Cold”) ist alles dabei. Was sicher ist: die etwas “andere” Stimme des Sängers und der Stil sind sicher Geschmacksache, aber hört doch einfach mal selbst rein in “Let me in“! Auf der Website von HHH können ausserdem auch ältere Songs in voller Länge gehört werden: LINK!

Von mir bekommen Hot Hot Heat mit ihrem neuen album 4 von 5 Sternen. Das Album ist zwar sehr gelungen, aber letztendlich zu sülzig. Es fehlen die O’s wie beim Album “Elevator” bspw. “Good night good night”; Hörenswert ist es trotzdem allemale!