Es wird heiß, Hot Hot Heat sind zurück!
Verfasst am 11 11 2009 von screenz in CD-Kritiken

Hot Hot Heat


In der Welt der Indie-Musik sind sie schon längst neben den ganz Großen wie Coldplay, Keane und Muse etabliert. Angeführt von Frontsänger Steve Bays wagen sich die Kanadier der Gruppe HotHotHeat nun mit einem etwas anderem, aber durchaus angenehmen Stil wieder an die Öffentlichkeit. Auch deren komplettes Auftreten hat sich mehr oder weniger unbemerkt im Hintergrund verändert, und zwar in Richtung Comic-Stil. Auch deren Musikstil hat sich stark verändert. Während deren Debut-Album “Make Up The Break Down” hauptsächlich auf Gitarrensounds und die unverkennbare Stimme des Frontmanns fixiert war, kam bei derem zweiten Album schon das Piano verstärkt zum Einsatz (Album „Elevator“). Mit ihrer letzten Veröffentlichung „Happiness Ltd.“ konnten sie anscheinend nicht überzeugen, denn während sie mit ihren ersten beiden Alben vor allem in den UK Charts erfolgreich waren, gelang ihnen dies mit Album Nummer 3 nicht ansatzweise. Dementsprechend waren auch die letzten Singleveröffentlichungen inklusive den dazugehörigen Videos eher übertrieben trashig und billig.

Doch aus Fehlern lernt man anscheinend, so wohl auch HotHotHeat, welche, wie man bei den heute veröffentlichten Gratistracks hören kann, sich stärker auch in den Bereich der elektrischen Klänge wagen und das Piano komplett durch Synthesizer, wie zuletzt auch Keane, ausgetauscht haben. Mit dem vierten Album, dessen Name „Future Breeds“ sein wird (Veröffentlichungsdatum bis jetzt noch nicht bekannt), wird ihnen vielleicht auch hierzulande endlich der Durchbruch gelingen und vielleicht werden ihre Klänge auch außerhalb der engen Indie-Fangemeinde Anklang finden und gespielt werden. Ich wünsche es ihnen wirklich, denn die Jungs haben wirklich Potential, vorallem durch deren sonst mit keiner anderen Band vergleichbaren Stil.

Auf deren Website HotHotHeat.com sind nur heute 2 MP3s aus derem Album zum kostenlosen Downloaden verfügbar. Außerdem gibt es direkt hier deren allerneuestes Musikvideo zum Titel „Future Breeds“. Mich interessiert eure Meinung zu den Tracks! Posted sie ins Forum oder in die Comments!

Direkt zum Video zu “Future Breeds”!

Verfasst für Youth-FM.de.



Elektro vom Feinsten: Alphabeat reloaded
Verfasst am 04 11 2009 von screenz in CD-Kritiken

Es war nur noch eine Frage der zeit, bis die Schweden sich wieder blicken lassen - und sich auch gern wieder blicken lassen können. Denn Alphabeat sind mit einer neuen Single an den Start gegangen, die seit 19.10.2009 als digitaler Download und in Schweden auch als CD-Single erhältlich ist. “The Spell” zeigt Alphabeat in einem ganz frischen Wind. Noch mehr gehen sie in Richtung Disco, noch mehr elektronischer Bass und wie immer wundervoll harmonierende Duettgesänge der beiden Frontsänger. Das Video lässt sich auch durchaus zeigen und verspricht, dass auch das im Februar 2010 kommende Album vor Energie sprudelt und nur danach schreit, gehört zu werden. Wir dürfen höchst gespannt sein!

Link zum Video “The Spell”



Muse leisten Widerstand! The Resistance!
Verfasst am 11 09 2009 von screenz in CD-Kritiken

Muse

Lange wurde es erwartet, nun steht es endlich, wohl bemerkt vor allen anderen, in den Deutschen CD Regalen! Und es kann sich in mehreren Hinsichten sehen lassen! Denn zum einen ist das Albumcover sehr gut gelungen und wird massenhaft gelobt, aber auch der Sound, sehr typisch für Muse, sehr gelungen! Dieses Mal hat man es mit vielen epischen Klängen zu tun, gemischt mit modernem, experimentierfreudigem Rock. Aber auch Elemente der Band Queen finden sich wieder, beispielsweise im Track “United States of Eurasia”. Wer es eher rockiger mag, der wird mit der ersten Single “Uprising”, sowie den beiden Titeln “Mk Ultra” sowie “Unnatural Selection” gut bedient sein. Wer es eher ruhiger mag, dem sei “Undisclosed Desires” sowie “I belong to you” ans Herz gelegt. Auch “Guiding light” ist eine sehr schöne Ballade, allerdings mit recht vielen rockigen Elementen. Von den Lyrics her bleiben sich Muse treu, denn Zeilen wie “we’re out of control” und “loosing my mind” finden sich reihenhaft wieder.

Insgesamt ist das gesamte Album eher ruhiger ausgefallen, sodass wirkliche Rockfans enttäuscht sein werden. Das Album aber hat auf jeden Fall Potential, zumal man mit den 3 “Exogenesis” Songs wie damals bei Nightwishs “Dark Passion Play” eine klassiklastige Symphonie entdeckt, die sich durchaus hören lässt. Auf Muse.mu ist das Album derzeit in voller Länge kostenlos zu hören. Von mir gibt es für das Album 4 von 5 Sternen! Rating: ★★★★☆



Auletta live in Deutschland!
Verfasst am 09 09 2009 von screenz in CD-Kritiken, Konzert-Bericht

Wer hätte es gedacht, dass eine junge Band aus Mainz mit Anlehnungen an Franz Ferdinand und Co. sich so schnell als Vorband verabschieden und als Hauptinterpret deutschlandweit die Bühnen stürmen würden? Bei MTV sind sie mittlerweile ebenfalls bekannt durch die Aktion “All eyes on Auletta”. Kann jemand diese Band noch stoppen? Wohl kaum! Denn mittlerweile sind sie schon wieder mit einer neuen Single und einem neuen Video am Start, der Titel ist “Meine Stadt”. Das Musikvideo hat viele Elemente von Franz Ferdinands Musikvideo zu “Ulysses”.

Live besticht die Band vorallem durch eine Stimmungsmache, die nicht vielen Bands so gekonnt gelingt. Im Stuttgarter Kellerklub waren sie teilweise im Publikum, haben mit den Fans zusammen ein Bierchen getrunken und ihre Songs gekonnt auf einer nicht allzugroßen Bühne präsentiert. Alle anwesend waren einfach nur begeistert, einige Fans kamen sogar aus dem Allgäu und verfolgen jedes Deutschlandkonzert der Mainzer.

Fazit: Die Tour durch Deutschland geht Ende September weiter und angesichts der recht humanen Eintrittspreise lohnt es sich auf jeden Fall, einmal sich das ganze live reinzuziehen. Man darf gespannt sein, wie sich dieser Siegeszug weiter fortsetzt. Ich jedenfalls bin es! Denn Auletta stehen für mich schon jetzt stellvertretend für den kompletten Indie-Bereich in Deutschland (wobei natürlich auh Interpreten wie die Killians dazugezählt werden dürfen).



Jadakiss - The Last Kiss
Verfasst am 11 07 2009 von Rascas in CD-Kritiken

Jadakiss is back! Der wohl begabteste Part der LOX Crew hat mit “The Last Kiss” wahrscheinlich das beste Solo Album seiner Karriere an den Start gebracht. Das Album besticht durch abwechslungsreiche Beats die von “Hardcore” über “Party” bis hin zu “Slow-Jams” reichen. Der Albumrelease wurde oft verschoben, doch jetzt ist auch klar, warum. Der Gute gibt sich mit Mittelmaß nicht zufrieden, und so haben wir mit Nas, Young Jeezy, Mary J.Blige, Raekwon, Styles P. , Ne-yo und Faith Evans u.a. ein breitgefächertes Line-Up!

“Things I´ve Been Trough” sampled Luther Vandross und lässt tief in sein Seelenleben blicken.
“Letter To B.I.G.” kennen wir vom Notorious Soundtrack, sehr schöne Hymne an Biggie.
“Death Wish” ist hardcore , LIL WAYNE als Gast passt hier allerdings nicht wirklich.

Jadakiss gehört zu den besseren Storytellern mit Wahrheits-Charakter im Game, dies wird bei mehreren Tracks deutlich und ist auch nicht unbedingt neu.
Mit Swiss Beatz, Havoc, Neptunes, Buckwild und Needlz hat er die Creme de la Creme der Eastcoast Produzenten am Start.
Zusammenfassend ist dieses Album genau das, was NYC im Moment braucht, und was gleichzeitig den Frühling mal richtig schön einleitet.

Sehr empfehlenswert!



Pitbull feat. Pharrell Williams - Blanco (Prod. by Neptunes)
Verfasst am 11 07 2009 von Rascas in CD-Kritiken, Insider-Tipp

Pharell

Und wieder mal ein Knüller aus dem Hause - Neptunes … Pharell & Pitbull in gewohnter Qualität und wie immer ein wenig anders als der Rest der Szene ! Der Track ist Teil des neuen O.S.T zu “The Fast & The Furious - Neues Modell, Originalteile” !

Pitbull, der auf seiner letzten Club Tour durch Europa 2008 viele neue Eindrücke sammeln konnte, wird mehr und mehr “elektrisch”, was die Wahl seiner Beats betrifft ! Als Hauptproduzent dient da Lil Jon, der ihn im vergangenen Jahr auf dieser Tour begleitet hat.

Pharell Williams, der Teil der Neptunes ist und jedes Jahr mit Auszeichnungen wie “Produzent des Jahres” überschüttet wird, hat dem Feature den gewissen Individualismus gegeben … Für jeden der auf den Sound den Pharell, Neptunes, Pitbull & Lil Jon steht wiedermal genau das Richtige !



Polarkreis18 - The Colour of Snow (Single)
Verfasst am 19 02 2009 von screenz in CD-Kritiken

Polarkreis18

Polarkreis18 aus Dresden sind seid ihrem allergrößten Erfolg mit “Allein Allein” fest in den deutschen Radios etabliert. Doch jetzt gegen Ende des Winters scheinen die Elektrorocker nochmals einen draufzulegen mit der Singleauskopplung von “The Colour of Snow”. Während es draußen derzeit ziemlich rutschig und grau geworden ist und es so scheint, als wolle der Winter sich nochmals von seiner besten Seite zeigen, geht es im Video zum Track genauso düster ab. In Glaskästen eingeschlossen und unter kaltem Wasser ausgesetzt soll den Bandmitgliedern stellvertretend für die Schüler im Songtext eingeredet werden, dass die Farbe des Schnees schwarz sei. So unwahrscheinlich ist diese scheinbare Irrelehre garnicht, denn wie sieht denn der Schnee an stark befahrenen Straßen aus … ?

Um aber nochmals zur Single zurückzukommen: Wie bereits bei der ersten Single “Allein Allein” wird wieder mit einem sehr angenehmen Hintergrundchorus gearbeitet, der dieses Mal singende Kinder sind. Der Gesang von Frontmann Felix Räuber harmoniert wieder einmal mit den sehr melancholischen Klängen mit der Mischung aus Rock- undElektronikelementen. Im Wesentlichen ist der Sound im Gegensatz zu “Allein Allein” wieder sehr gleich, jedoch ist der komplette Song in englischer Sprache gesungen. Gerade im Winterendspurt nochmals eine echte Empfehlung, vorallem auch wegen den vielen Bonustracks wie “River Loves The Oceans” in der Pianoversion und einer Coverversion von “Mother Sky”. Wenn der Schnee weg ist dürfte auch die Lust nach der Musik von Polarkreis18 verschwunden sein - zumindest bis zum nächsten Winter - denn Polarkreis18 macht doch eher Musik für die düsterere Zeit im Jahr.

Von mir bekommt die Single jedenfalls 4,5 von 5 Sternen Rating: ★★★★☆



Last shadow puppets - The Age Of Understatement
Verfasst am 07 02 2009 von screenz in CD-Kritiken

Als “The Little Flames” Frontmann Miles Kane und “Artic Monkeys” Frontmann Alex Turner sich bei einer gemeinsamen Tour im Jahre 2005 kennenlernten, beschlossen sie, ein Nebenprojekt zu starten. Bei einer weiteren Tour im Jahr 2007 wurden dann erste Songs geschrieben, und das Ergebnis lässt sich durchaus sehen: “The Age Of Understatement” von den Last . Ein Werk ist entstanden, welches Elemente der Popmusik aus den 60er Jahren mit modernen Klängen verbindet, ein sanftes Arctic Monkeys. Der Stil ist durchaus vergleichbar mit Songs von den Arctic Monkeys wie etwa “505″. Gerade die Singles “My Mistakes Were Made For You” und “Standing Next to Me” kommen durch die Streicharrangements vom Londoner Metropolitan Orchestra sehr schön rüber und vermitteln Retrofeeling pur. Für Fans der Arctic Monkeys oder Popmusik vergangener Zeiten auf jeden Fall sehr empfehlenswert.

Hörbeispiel: My Mistakes Were Made For You

Rating: ★★★★½



Moke im Shoreland
Verfasst am 07 02 2009 von screenz in CD-Kritiken

Dass aus Holland immer wieder Rockmusik rüberschwappt, daran sind wir langsam gewohnt. Dass die Qualität aber immer besser werden, das ist doch ein Grund zur Freude! Durch eine erfolgreiche Tour mit der britischen Britpop-Band Keane sind sie weltweit bekannt geworden und haben ihr Album Shoreland letztens erst rereleased. Am meisten lässt sich ihr Stil mit Bands wie Voicist, GEM und Saybia vergleichen. Die Rede ist von der Rockband “Moke” aus Amsterdam. Bereits 3 Singles aus dem Album Shoreland wurden veröffentlicht, darunter unter Anderem “Last Chance”, “Here Comes the Summer” und “Heart without a Home”. Die Tracks sind durchgehend durch starke Gitatrrenriffs gekennzeichnet und durch eine eingängige, aber dennoch nicht langweiligen Stimme des Frontmanns Felix Maginn.

“This Plan” hat nebenbei in der Toyota Werbung für den Toyota Yaris Verwendung gefunden.

Wer Nickelback und Starsailor mag, der wird auch bei Moke keinen Griff ins Leere machen, allerdings wirkt die Musik auch recht schnell öde. Deshalb immernoch gute 3 von 5 Sternen.

Hörbeispiel:

Last Chance | Moke bei LastFM

Rating: ★★★☆☆



Keane - Perfect Symmetry [Single]
Verfasst am 02 01 2009 von screenz in CD-Kritiken

 Keane

Fast im Einmonatsrhytmus bringen Keane eine neue single raus, zuletzt erst Spiralling, The Lovers are Losing, jetzt folgt Perfect Symmetry als Singleauskloppe. Dabei handelt es sich um den Titelsong des gleichnamigen Albums “Perfect Symmetry”, welches Anfang dieses Jahres rausgekommen ist. Die Single beinhaltet die Single Version von Perfect Symmetry, sowie die bisher unveröffentlichte B-Seite “Staring at the ceiling”, sowie einen wirklich sehr gelungenen Remix von Frankmusik des Songs Perfect Symmetry.

Vorallem besticht die Single durch den gefühlvollen Chor, den es im Song verteilt gibt, sowie die nachdenklich stimmenden Lyrics. “And maybe you’ll find life is unkind, And over so soon, There is no golden gate, There’s no heaven waiting for you”. Insgesamt ist Perfect Symmetry ein Song, der den Sinn des Lebens in unserer modernen Gesellschaft in Frage stellt, die nurnoch in eMails lebt und sich durch die Gesetze leiten lässt. Mit Perfect Symmetry ist eben das gespielte Ideal gemeint, das durch Vorschriften und verschiedene Verhaltensweisen der modernen Zeit zustande kommt. Es wartet eben nicht das Paradies auf jemanden.

Der zweite track der Single ist mit dem Frankmusik Remix ein echt discotauglicher Track. Im 80er Style wurde Perfect Symmetry zu einer ziemlich schnellen Nummer gemixt, was jedoch auch die Lyrics zunichte macht, denn wirklich fröhlich, wie der Song gemixt wurde, ist der Text ja nicht unbedingt. Auf jeden Fall ein Song, der auch auf einer Party angespielt werden darf.

Das Ende findet die Single mit dem absolut neuen Track “Staring at the ceiling”. In gewohnter Keane Manier und im gewohnten Keane Style harmonieren Vocals, Chor, Piano, Schlagzeug und Gitarre. Vergleichbar ist Staring at the ceiling mit der Keane-Coverversion von “She sells sanctuary”.

Insgesamt ist die Single sehr vielseitig. Der einzige negative Aspekt ist, dass die Single-Version von Perfect Symmetry etwas suboptimal gekürzt wurde. Eine Kaufempfehlung gibt es auf jeden Fall, auch wenn das garnicht so einfach werden dürfte, denn es handelt sich anscheinend um eine UK only Veröffentlichung.

Rating: ★★★★½



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