Polarkreis 18 - “The Colour of Snow”
Verfasst am 30 11 2008 von MaxVnFan in CD-Kritiken

Polarkreis18

Viel Orchester, viele hohe Töne und ganz viel Melodie, haben Polarkreis 18 in ihr neues Album “The Colour Of Snow“, gepackt. Von vorne bis hinten könnte man nach dem Hören, jeden Refrain der Lieder (bis auf das des Instrumentals “Untitled Picture”) noch einmal summen.Unter fast allen Liedern macht es sich das Bablesberger Filmorchester bequem und trägt die Lieder durch die endlosen Weiten der CD, und der Bilder die einem im Kopf, beim Hören entstehen.

Denn schon der Opener beginnt “Polarkreis 18“-mäßig. Auf eine ruhige Einführung in das Lied, explodiert der Refrain im 5/4-Takt, aus sich heraus. Danach folgt die Hitsingle “Allein Allein“, an der jetzt auch Til Schweiger Interesse gezeigt hat, und das Anfangs zwar etwas hektische “Prisoner”, das sich dann aber fängt, und doch noch den Bogen des Albums weiterträgt. Dies ist zwar das am schwächsten daherkommende Lied, in der Sammlung von hochkarätigen Stücken, aber besitzt auch seinen eigenen Charme.

Aber erst dann scheint es erst richtig loszugehen. Mit “The Colour of Snow“, einer Geschichte über ein Schulexperiment mit Kindern, in dem die Lehrer den Kindern beibringen wollen, das die Farbe des Schnee’s schwarz ist, und darauf das überragende Lied, mit dem kryptischen Namen “130/70″.

Bei allen Liedern sitzt die Stimme von Felix Räuber perfekt, und auch im Schlusslied “Happy Go Lucky”, welches wahrscheinlich eine Livehymne werden wird, bleibt zwischenzeitlich nur des Sängers Stimme übrig bevor es in den lezten, noch einmal explodierenden Refrain übergeht.

Im Fazit ein pompöser Zweitling, der allen Leuten ans Herz gelegt ist die Popmelodien mögen und auch ein wenig Hang zum Kitsch haben. Auch wenn der ein oder andere, etwas härtere Kracher à la “Dreamdancer” fehlt, sollten die Jungs den Durchbruch mit diesem Album geschafft haben.
Man sollte ihnen nicht vorwerfen das sie zum Mainstream gewechselt sind, zwar sind viel Lieder radiotauglich, aber trotzdessen ist das Album immernoch ein Werk der musikalischen Leistung.



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