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Wenn man nicht so auf den Mainstream steht und sonst auch gern “gegen den Strom schwimmt”, dann hat man allgemein nicht sonderlich viel Freude, wenn man die großen, allgemein bekannten Radiostationen einschaltet. Durch einige Recherchen bin ich letztens auf ein wirklich geniales Webradio gestoßen! Gefunden habe ich es über den PSP Radio Player II. Da bin ich auf das Genre Indie gegangen, weil dies eben, wie man den zahlreichen Reviews hier sicher entnehmen kann, mein absolutes Lieblingsgenre ist. Da gibt es einen Sender in 4 Ausführungen (unterscheidet sich aber nur in der Bitrate). Sein Name ist Soundportal, er kommt aus Österreich, genauer aus Graz. Ich nehme stark an, dass der Sender dort über normale UKW Radios empfangbar ist, in Deutschland sollte er aber problemlos via Webstream erreichbar sein. Die angebotenen Bitraten sind wirklich überzeugend, denn die gehen bis zu superguten 256Kbit/s! Für ein Webradio echt supergut!
Gesendet werden dort überwiegend Non-Mainstream Inhalte, sowie Nachrichten aus der Welt. Dabei setzen sie bei ihrer Musikauswahl nicht vollständig auf Indie, sondern greifen ein wenig in jeden Bereich. Da ist auf jeden Fall für jeden etwas dabei. Da die Titel in Livezeit mitgesendet werden ist es kein Problem, dort neue Bands für sich zu entdecken. Innerhalb einer Stunde habe ich beispielsweise diese drei Gruppen neu entdeckt und direkt mal bei der Napster-Flatrate zugelangt:
Filthy Dukes
Klang zuerst ein wenig wie NASA, welche letztens mit Kanye West und Santogold zusammen eine Single namens”Gifted” rausgebracht hatten (die Art von HipHop, die selbst ich mag). Wenn man sich die ganze Platte namens”Nonsense in the Dark” einmal voll zu Gemüte führt, dann merkt man schnell, dass sie sehr experimentierfreudig sind. Während Titel wie “Tupac Robot Club Rock” eher in Richtung Elektro-HipHop gehen, so erinnert “Somewhere At Sea” doch eher an Britpop. Mit ganzen 13 Tracks auf der CD wird einem auf jeden Fall eine Menge Abwechslung geboten.
IAMX
Stilistisch sind sie sehr an Bands wie Polarkreis18 angelehnt und mischen auch in den Bereich Indie/Britpop einige elektronischen Töne. Soundmäßig geht alles in Richtung Fantasy, sehr schöne rockige Klänge, viele Instrumentals. Außer, dass es sich hierbei um ein Projekt vom Engländer Chris Corner handelt und dass das aktuelle Album “Kingdom Of Welcome Addiction” heißt kann ich allerdings nicht arg viel mehr Informationen finden… Jedenfalls einen Reinhörer wert
Bakkushan
Da musste ich ganz stark an Auletta denken. Denn auch hier sind deutschsprachige Jungens am Werk. Ein wenig mehr Gitarrenriffs als bei Auletta, sonst aber recht gut mit ihnen vergleichbar. Dass sie aus Berlin kommen, sollte beim Image der “Kreativitätsstadt Nummer 1″ nicht weiter wundern. Sehr schöner Deutschrock, vielleicht werden wir ja nächstes Jahr mehr von ihnen hören, bin gespannt! Ihre Single “Baby, du siehst gut aus” ist bereits bei Napster erhältlich. Ein absoluter Anspieltipp sei an dieser Stelle “Deine Helden Sind Tot”.
Der Direktlink zum Soundportal “Netradio”, wie sie ihren Webstream nennen, ist dieser hier: KLICK MICH. Mich interessiert eure Meinung zu dem Sender! Kennt ihr vergleichbare oder gar bessere Radiostationen? Posted es in die Kommentare!
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In der Welt der Indie-Musik sind sie schon längst neben den ganz Großen wie Coldplay, Keane und Muse etabliert. Angeführt von Frontsänger Steve Bays wagen sich die Kanadier der Gruppe HotHotHeat nun mit einem etwas anderem, aber durchaus angenehmen Stil wieder an die Öffentlichkeit. Auch deren komplettes Auftreten hat sich mehr oder weniger unbemerkt im Hintergrund verändert, und zwar in Richtung Comic-Stil. Auch deren Musikstil hat sich stark verändert. Während deren Debut-Album “Make Up The Break Down” hauptsächlich auf Gitarrensounds und die unverkennbare Stimme des Frontmanns fixiert war, kam bei derem zweiten Album schon das Piano verstärkt zum Einsatz (Album „Elevator“). Mit ihrer letzten Veröffentlichung „Happiness Ltd.“ konnten sie anscheinend nicht überzeugen, denn während sie mit ihren ersten beiden Alben vor allem in den UK Charts erfolgreich waren, gelang ihnen dies mit Album Nummer 3 nicht ansatzweise. Dementsprechend waren auch die letzten Singleveröffentlichungen inklusive den dazugehörigen Videos eher übertrieben trashig und billig.
Doch aus Fehlern lernt man anscheinend, so wohl auch HotHotHeat, welche, wie man bei den heute veröffentlichten Gratistracks hören kann, sich stärker auch in den Bereich der elektrischen Klänge wagen und das Piano komplett durch Synthesizer, wie zuletzt auch Keane, ausgetauscht haben. Mit dem vierten Album, dessen Name „Future Breeds“ sein wird (Veröffentlichungsdatum bis jetzt noch nicht bekannt), wird ihnen vielleicht auch hierzulande endlich der Durchbruch gelingen und vielleicht werden ihre Klänge auch außerhalb der engen Indie-Fangemeinde Anklang finden und gespielt werden. Ich wünsche es ihnen wirklich, denn die Jungs haben wirklich Potential, vorallem durch deren sonst mit keiner anderen Band vergleichbaren Stil.
Auf deren Website HotHotHeat.com sind nur heute 2 MP3s aus derem Album zum kostenlosen Downloaden verfügbar. Außerdem gibt es direkt hier deren allerneuestes Musikvideo zum Titel „Future Breeds“. Mich interessiert eure Meinung zu den Tracks! Posted sie ins Forum oder in die Comments!
Direkt zum Video zu “Future Breeds”!
Verfasst für Youth-FM.de.
Es war nur noch eine Frage der zeit, bis die Schweden sich wieder blicken lassen - und sich auch gern wieder blicken lassen können. Denn Alphabeat sind mit einer neuen Single an den Start gegangen, die seit 19.10.2009 als digitaler Download und in Schweden auch als CD-Single erhältlich ist. “The Spell” zeigt Alphabeat in einem ganz frischen Wind. Noch mehr gehen sie in Richtung Disco, noch mehr elektronischer Bass und wie immer wundervoll harmonierende Duettgesänge der beiden Frontsänger. Das Video lässt sich auch durchaus zeigen und verspricht, dass auch das im Februar 2010 kommende Album vor Energie sprudelt und nur danach schreit, gehört zu werden. Wir dürfen höchst gespannt sein!
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Lange wurde es erwartet, nun steht es endlich, wohl bemerkt vor allen anderen, in den Deutschen CD Regalen! Und es kann sich in mehreren Hinsichten sehen lassen! Denn zum einen ist das Albumcover sehr gut gelungen und wird massenhaft gelobt, aber auch der Sound, sehr typisch für Muse, sehr gelungen! Dieses Mal hat man es mit vielen epischen Klängen zu tun, gemischt mit modernem, experimentierfreudigem Rock. Aber auch Elemente der Band Queen finden sich wieder, beispielsweise im Track “United States of Eurasia”. Wer es eher rockiger mag, der wird mit der ersten Single “Uprising”, sowie den beiden Titeln “Mk Ultra” sowie “Unnatural Selection” gut bedient sein. Wer es eher ruhiger mag, dem sei “Undisclosed Desires” sowie “I belong to you” ans Herz gelegt. Auch “Guiding light” ist eine sehr schöne Ballade, allerdings mit recht vielen rockigen Elementen. Von den Lyrics her bleiben sich Muse treu, denn Zeilen wie “we’re out of control” und “loosing my mind” finden sich reihenhaft wieder.
Insgesamt ist das gesamte Album eher ruhiger ausgefallen, sodass wirkliche Rockfans enttäuscht sein werden. Das Album aber hat auf jeden Fall Potential, zumal man mit den 3 “Exogenesis” Songs wie damals bei Nightwishs “Dark Passion Play” eine klassiklastige Symphonie entdeckt, die sich durchaus hören lässt. Auf Muse.mu ist das Album derzeit in voller Länge kostenlos zu hören. Von mir gibt es für das Album 4 von 5 Sternen! Rating: 




Wer hätte es gedacht, dass eine junge Band aus Mainz mit Anlehnungen an Franz Ferdinand und Co. sich so schnell als Vorband verabschieden und als Hauptinterpret deutschlandweit die Bühnen stürmen würden? Bei MTV sind sie mittlerweile ebenfalls bekannt durch die Aktion “All eyes on Auletta”. Kann jemand diese Band noch stoppen? Wohl kaum! Denn mittlerweile sind sie schon wieder mit einer neuen Single und einem neuen Video am Start, der Titel ist “Meine Stadt”. Das Musikvideo hat viele Elemente von Franz Ferdinands Musikvideo zu “Ulysses”.
Live besticht die Band vorallem durch eine Stimmungsmache, die nicht vielen Bands so gekonnt gelingt. Im Stuttgarter Kellerklub waren sie teilweise im Publikum, haben mit den Fans zusammen ein Bierchen getrunken und ihre Songs gekonnt auf einer nicht allzugroßen Bühne präsentiert. Alle anwesend waren einfach nur begeistert, einige Fans kamen sogar aus dem Allgäu und verfolgen jedes Deutschlandkonzert der Mainzer.
Fazit: Die Tour durch Deutschland geht Ende September weiter und angesichts der recht humanen Eintrittspreise lohnt es sich auf jeden Fall, einmal sich das ganze live reinzuziehen. Man darf gespannt sein, wie sich dieser Siegeszug weiter fortsetzt. Ich jedenfalls bin es! Denn Auletta stehen für mich schon jetzt stellvertretend für den kompletten Indie-Bereich in Deutschland (wobei natürlich auh Interpreten wie die Killians dazugezählt werden dürfen).
Jadakiss is back! Der wohl begabteste Part der LOX Crew hat mit “The Last Kiss” wahrscheinlich das beste Solo Album seiner Karriere an den Start gebracht. Das Album besticht durch abwechslungsreiche Beats die von “Hardcore” über “Party” bis hin zu “Slow-Jams” reichen. Der Albumrelease wurde oft verschoben, doch jetzt ist auch klar, warum. Der Gute gibt sich mit Mittelmaß nicht zufrieden, und so haben wir mit Nas, Young Jeezy, Mary J.Blige, Raekwon, Styles P. , Ne-yo und Faith Evans u.a. ein breitgefächertes Line-Up!
“Things I´ve Been Trough” sampled Luther Vandross und lässt tief in sein Seelenleben blicken.
“Letter To B.I.G.” kennen wir vom Notorious Soundtrack, sehr schöne Hymne an Biggie.
“Death Wish” ist hardcore , LIL WAYNE als Gast passt hier allerdings nicht wirklich.
Jadakiss gehört zu den besseren Storytellern mit Wahrheits-Charakter im Game, dies wird bei mehreren Tracks deutlich und ist auch nicht unbedingt neu.
Mit Swiss Beatz, Havoc, Neptunes, Buckwild und Needlz hat er die Creme de la Creme der Eastcoast Produzenten am Start.
Zusammenfassend ist dieses Album genau das, was NYC im Moment braucht, und was gleichzeitig den Frühling mal richtig schön einleitet.
Sehr empfehlenswert!
Und wieder mal ein Knüller aus dem Hause - Neptunes … Pharell & Pitbull in gewohnter Qualität und wie immer ein wenig anders als der Rest der Szene ! Der Track ist Teil des neuen O.S.T zu “The Fast & The Furious - Neues Modell, Originalteile” !
Pitbull, der auf seiner letzten Club Tour durch Europa 2008 viele neue Eindrücke sammeln konnte, wird mehr und mehr “elektrisch”, was die Wahl seiner Beats betrifft ! Als Hauptproduzent dient da Lil Jon, der ihn im vergangenen Jahr auf dieser Tour begleitet hat.
Pharell Williams, der Teil der Neptunes ist und jedes Jahr mit Auszeichnungen wie “Produzent des Jahres” überschüttet wird, hat dem Feature den gewissen Individualismus gegeben … Für jeden der auf den Sound den Pharell, Neptunes, Pitbull & Lil Jon steht wiedermal genau das Richtige !
Das ist eine ernstgemeinte Frage der Band “Radiopilot”. Und zwar aus derem Song “Fahrrad”, welcher übrigends einer der FIFA09 Titeltracks ist. Radiopilot ist eine junge Rock&Pop Band aus Berlin, die letztens eine neue Single aus derem Album “Leben passiert” veröffentlicht habe: “Immer wenn wir träumen”. Von einfachem Pop bis hin zu Rock und Ballade ist auf derem Album wirklich alles vertreten, die Texte sind häufig etwas verspielt. Genauso, wie es die Band um Frontsänger Lukas Pizon auch ist, denn mit ihrer wohl leider nicht so erfolgreichen Youtubeaktion “Fahrradiopilot” ( einfach mal bei Youtube eingeben) haben sie das Absurde rund ums Fahrrad zu einem ernstgemeinten Wettbewerb unter den Bandmitgliedern umgewandelt.
Dass die Band noch in den Anfängen steckt, zeigen die Chartplatzierungen. Mit Monster gelang ihnen in Deutschland gerade einmal die Chartposition 82 für eine Woche. Ebenfalls für eine Woche war in den Albumcharts das Album “Leben passiert” vertreten mit Position 70. Das alles spricht aber nicht gegen die Qualität von Radiopilot, denn die ist äußerst hoch. Die Texte sind teils sehr tiefgründig und gut durchdacht, kein Song ähnelt dem anderen auch nur ansatzweise. Wer Bands wie MIA und Juli mag, der wir Radiopilot einfach nur lieben!
Rating: 




Hörbeispiele (youtube):
Die Rede ist hier von einer englischen Sängerin namens Victoria Christina Hesketh, besser bekannt unter dem Pseudonym Little boots. Mit einem zarten Alter von 25 hat sie es ganz weit nach oben geschafft. Ihre Electropop-Songs sind in vielen Chartlisten vertreten, unter anderem sind es ihre Singles “Stuck on Repeat”, “Meddle”, “New in town” und “Earthquake”. Ihr Stil lässt sich beschreiben als eine Mischung aus MGMT (u.a. Songs wie “Kids” und “Fading to pretend”) und Lady Gaga (”Pokerface”, “Paparazzi”). Es ist Elektropop vom Feinsten. Aber nicht nur ihre Musik lässt sich auf Dauerrotation gut hören, auch ihre Videos sind einfach klasse. Optisch ist die junge Newcomerin ein echter Blickfang, Liveperformances wirken bei ihr sehr innovativ, denn selbst ihren Elektrosound spielt sie selbst live nach.
Erst letztens hat sie ihr Debütalbum “Hands” veröffentlicht und zeigt damit sehr deutlich, was die damalige Teilnehmerin der englischen Castingshow “Pop Idol” wirklich drauf hat. Und das Ergebnis lässt sich wirklich sehen/hören! Kaum ein Song ist gefährdet, der “Überspringentaste” zum Opfer zu fallen, weil einfach alle Songs qualitativ sehr hochwertig und abwechslungsreich sind, und in ihrer Art bisher mit keinem anderen Interpreten vergleichbar. Während Songs wie Meddle und Earthquake zeigen, was Little Boots an Energie musikalisch hervorbringen kann, sind mit “Hearts collide” und “Perfect Symmetry” zwei wunderschöne Elektroballaden enthalte, letzteres sogar im Duett mit dem Sänger von Human League. Für Fans von Madonna, Kylie Minogue, MGMT, aber auch Depeche Mode auf jeden Fall sehr empfehlenswert. Eine Bewertung von ganzen 5 von 5 Sternen ist wirklich sehr berechtigt!
Rating: 




Hörbeispiele (Youtube):
Polarkreis18 aus Dresden sind seid ihrem allergrößten Erfolg mit “Allein Allein” fest in den deutschen Radios etabliert. Doch jetzt gegen Ende des Winters scheinen die Elektrorocker nochmals einen draufzulegen mit der Singleauskopplung von “The Colour of Snow”. Während es draußen derzeit ziemlich rutschig und grau geworden ist und es so scheint, als wolle der Winter sich nochmals von seiner besten Seite zeigen, geht es im Video zum Track genauso düster ab. In Glaskästen eingeschlossen und unter kaltem Wasser ausgesetzt soll den Bandmitgliedern stellvertretend für die Schüler im Songtext eingeredet werden, dass die Farbe des Schnees schwarz sei. So unwahrscheinlich ist diese scheinbare Irrelehre garnicht, denn wie sieht denn der Schnee an stark befahrenen Straßen aus … ?
Um aber nochmals zur Single zurückzukommen: Wie bereits bei der ersten Single “Allein Allein” wird wieder mit einem sehr angenehmen Hintergrundchorus gearbeitet, der dieses Mal singende Kinder sind. Der Gesang von Frontmann Felix Räuber harmoniert wieder einmal mit den sehr melancholischen Klängen mit der Mischung aus Rock- undElektronikelementen. Im Wesentlichen ist der Sound im Gegensatz zu “Allein Allein” wieder sehr gleich, jedoch ist der komplette Song in englischer Sprache gesungen. Gerade im Winterendspurt nochmals eine echte Empfehlung, vorallem auch wegen den vielen Bonustracks wie “River Loves The Oceans” in der Pianoversion und einer Coverversion von “Mother Sky”. Wenn der Schnee weg ist dürfte auch die Lust nach der Musik von Polarkreis18 verschwunden sein - zumindest bis zum nächsten Winter - denn Polarkreis18 macht doch eher Musik für die düsterere Zeit im Jahr.
Von mir bekommt die Single jedenfalls 4,5 von 5 Sternen Rating: 




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